In modernen Produktions- und Vertriebsumgebungen spielt die Rolle vonHilfsausrüstung der Verpackungsliniekann nicht genug betont werden. Diese Systeme bilden das Bindegewebe zwischen den Kernverpackungsmaschinen und sorgen für eine reibungslose Materialhandhabung, präzise Ansammlung, zuverlässige Versiegelung, genaue Etikettierung und effiziente Palettierung am Ende der Linie. Jeder Produktionsleiter weiß, dass ein einziger Engpass in den Hilfsfunktionen den gesamten Betrieb drosseln kann, egal wie schnell der primäre Füller oder Verschließer läuft. Aus diesem Grund ist die Auswahl robuster, intelligent gestalteter Zusatzgeräte eine strategische Entscheidung, die sich auf den Durchsatz, die Produktintegrität und die Gesamtbetriebskosten auswirkt.
Soonwell widmet sich seit mehr als zwei Jahrzehnten der Entwicklung von Hilfsgeräten für Verpackungslinien, die den strengen Anforderungen der Lebensmittel-, Getränke-, Pharma-, Körperpflege- und Chemieindustrie gerecht werden. Das Geräteportfolio der Marke wird mit einem einzigen Fokus entwickelt: Reduzierung ungeplanter Ausfallzeiten, Minimierung von Umrüstzeiten und Verlängerung der Lebensdauer bei Anwendungen mit hohen Zyklen.
Soonwell organisiert seine Zusatzausrüstung in fünf Hauptgruppen, die jeweils für die Lösung spezifischer Produktionsherausforderungen ausgelegt sind. Diese Systeme basieren auf einer modularen Plattform, sodass Kunden eine vollständig synchronisierte Verpackungslinie ohne Kompatibilitätsprobleme konfigurieren können.
Jede Kategorie wird unterstützt vonSoonwell‘s proprietäre Motion-Control-Architektur, die eine nahtlose Kommunikation mit vor- und nachgelagerten Maschinen ermöglicht. Diese Integration beseitigt das häufige Problem der „Automatisierungsinseln“, bei dem Förderer, Umlenker und Wickler mit unterschiedlichen Zeitprotokollen arbeiten.
Bei feuchten Umgebungen müssen Materialien und Abdichtung Vorrang haben. Soonwell empfiehlt Rahmen aus Edelstahl 304 mit einem Getriebemotor mit Schutzart IP66 für die Nassreinigung. Förderbänder sollten aus modularem Kunststoff mit offenem Scharnier bestehen, um eine Entwässerung zu ermöglichen. Alle Lager sollten abgedichtet sein und über eine sekundäre Lippendichtung verfügen. Die SW-Convey 800-SS-Serie von Soonwell erfüllt diese Anforderungen und die Schaltschränke sind in einer Höhe über potenziellem Spritzwasser montiert.
Etikettenabfall entsteht typischerweise beim Spleißen und am Ende des Rollenwechsels. Die SW-LabelTech-Serie von Soonwell verwendet einen doppelten Abrollständer, der ein Spleißen ohne Geschwindigkeit ermöglicht. Das System erkennt automatisch den Durchmesser der laufenden Rolle und bereitet die neue Rolle vor. Wenn die alte Rolle abgelaufen ist, führt der Spleißmechanismus einen präzise getimten Schnitt und Zusammenschluss durch, ohne das Förderband anzuhalten.
Für einen Soonwell SW-Stretch 1800 im Dreischichtbetrieb wird eine vorbeugende Wartung alle 500 Betriebsstunden empfohlen. Dabei geht es vor allem um die Reinigung der Vordehnwalzen, die Inspektion des Antriebsriemens des Folienwagens und die Überprüfung der Schmierung des Drehtischlagers. Am kritischsten sind die Vordehnwalzen; Eine Ansammlung von Klebstoffrückständen verändert die Spannungseigenschaften der Folie.
Ja, der SW-RoboPal C5 von Soonwell wurde speziell für Nachrüstanwendungen entwickelt. Es verfügt über einen beweglichen Basiswagen mit integrierten Sicherheitsscannern. Die Zelle arbeitet mit der in ISO/TS 15066 definierten Kollaborationsgeschwindigkeit, was bedeutet, dass sie nach Abschluss einer Risikobewertung ohne Umzäunung mit Menschen zusammenarbeiten kann.
Die Entscheidung hängt in erster Linie von der Zerbrechlichkeit des Produkts und dem Gehäusestil ab. Toplader-Aufrichter eignen sich besser für Produkte, die hoch und instabil sind oder eine vertikale Platzierung durch einen Roboter erfordern, da sie die Oberseite des Kartons zum Beladen offen lassen. Die Topload-Variante SW-CasePro 2200 von Soonwell verarbeitet Kartons mit einer Höhe von bis zu 400 mm und verwendet Vakuumnäpfe, um die kleineren Klappen zu halten, bis das Produkt platziert wird. Seitenlader-Aufrichter hingegen eignen sich ideal für flache Produkte und für Linien, bei denen sich eine horizontale Ladebewegung besser in bestehende Förderbänder integrieren lässt.